Gaaanz Glatze

 Nicole Büttner hat gewettet. Sie würde sich eine Glatze rasieren lassen, wenn die FDP in BW aus dem Landtag fliegt. Phhhhh.

FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner macht in Stuttgart klar: Freiheit ist kein abstraktes Konzept, sondern ein konkreter Wert.

Zitat Büttner aus der "Schwäbische": "Ich rasiere mir eine Glatze, wenn wir den Einzug in den Landtag verpassen. Alles weg. Radikal."

Freiheit

Mutig. Außergewöhnlich. Radikal. Wobei ich als Profi natürlich nur müde lächeln kann, über die Platten-Ambitionen der Amateure. Ich kann der Parteifreundin zurufen: "Hat auch Vorteile!" Nein nur Spaß. Natürlich wird die FDP in den Landtag in Stuttgart einziehen. Die Vernunft in die Landesregierung tragen.

Wobei ich mir inzwischen gar nicht mehr so sicher bin, ob sie das auch sollte. Nicht, weil ich Nicole Büttner mit Glatze sehen will. Sondern weil Christian Dürr mich auf dem Dreikönigstreffen der FDP 2026 überzeugt hat: Wir müssen als freie Demokraten unsere Perspektive wechseln. 

Genie?

Wir sind nicht die Mitte. Auch nicht die radikale. Wir sind eine Randgruppe. Es gibt in Deutschland keine Mehrheit für Freidenker. Keinen Applaus für Erkenntnis, Ratio und die Freiheit als Wert an sich.

In der "Mitte", da ist das Mittelmaß zu Hause. Irgendwo zwischen den AfD-Freunden Beckum, Markus Söder, Cem Özdemir und Robert Crumbach. Man kennt sich. Mit starkem Bauchgefühl. Mit festen Glauben an das Genie der anderen. Als Entschuldigungsversuch für das eigene Fehlen bei der Verantwortung. Mit viel Angst vor dem ideologischen Alleinsein. Und dem Klima und den Ausländern natürlich und so. German-Kuschelbedürfnis und Gesellschaftsdeterminismus. Mit dem Empfinden, das es moralisch notwendig sei, ein begrenztes Vorurteil über die Zukunft zu haben, basierend auf der romantisierten Einbildung einer Vergangenheit, die so nie existierte. Obszön dagegen wäre es, wenn schon nicht zu wissen, dann nicht wenigstens zu glauben. An irgendwas. Bloß keine Ungewissheit, keine Offenheit. Bloß keine Freiheit des Denkens.

Populismus

Wenn man nicht versteht, dass politisches Handeln Folge einer Überzeugung, einer Haltung, eines konsistenten Menschenbildes ist, sein sollte, wenn man intellektuell also eine kurze Zündschnur hat, dann geht man halt zu den Praktikern der Weltanschauung: Den Populisten, den Ideologen, den Mittelmäßigen. Dann "wählt" man zwischen "Rechts" und "Links".

Genies, die AfD-Freunde Beckum, im Umgang mit Bildgeneratoren. Sicher weiß man dort, dass das Dirndl eine urbane Erfindung jüdischer Schneider ist. Prost!

 Natürlich ist das keine wirkliche Wahl. Es ist der bürgerliche Offenbarungseid. Es ist die Kapitulation vor denen, die laut sind, die schreien, die einfache Lösungen haben. Die einem alles versprechen, die immer mit dem Finger auf andere zeigen. 

Wie das ausgeht wissen wir. Am Ende ziehen dann staatliche Mörderbanden durch die Straßen und die, die hinter den größten Kanonen sitzen haben das Sagen.

Gaaanz toll. Da laß ich mir lieber ne Glatze rasieren.

Quellen / Links

Nicole Büttner
https://de.wikipedia.org/wiki/Nicole_B%C3%BCttner

glaubt fest and die freie Demokratie

in Deutschland.




Von Kommunisten erfunden: Nationale Sozialisten rund um Sarah Wagenknecht
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Crumbach

Von Deutschen erfunden: Alternative für Demokratie
https://www.facebook.com/profile.php?id=100030791722674

Von jüdischen Städtern erfunden: Das reine deutsche Landleben

Gibt aber tatsächlich noch freie Demokraten in Deutschland

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