Klimazirkus

 Vielleicht liegt es an meiner Ausbildung. Aber die Entwicklung der Erde, die Veränderung der Atmosphäre liegen mir am Herzen. 


 Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht aussterben möchte. Ich werde nicht müde darüber zu schreiben. Zu handeln.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht den Kopf darüber schüttele, wie sehr das Thema aktuell trivialisiert wird. Ich sag es mal ganz offen: Wie das Thema missbraucht, ins Lächerliche gezogen und simplifiziert wird. Natürlich ist das auch ein Bildungsproblem. Die junge Dame im Bild gibt sich ja nicht nur durch Unkenntnis globaler Emissionszusammenhänge öffentlichem Spott preis. Auch die, und auch das muss man so sagen, typischerweise grün-linke Unkenntnis über die Frage, was Geld eigentlich ist, subsequent: wo Steuern eigentlich herkommen, manifestiert sich ja in diesem peinlichen Auftritt.

Zeitgenössische Identitätspolitik

Das passiert zeitgenössisch gerne jungen Frauen. Man erinnert sich an Auftritte von Greta Thunberg, sei es jetzt zu Problemen mit der Gaszusammensetzung der Ökosphäre oder bei lustigen Segelfahrten um Terroristen zu besuchen. Oder Luisa Neubauer, die CO2-intensiv in die Arktis reist, um wem(?) was(?) zu beweisen. Albern. Warum ist das so? 

Klar: weißer, alter Mann regt sich über Frauen auf – das kommt nicht gut an. Das wird schnell als "Frauenhass" deklariert. Deshalb lässt man sie halt einfach machen. Lästert im verborgenen. Ist das sinnvoll? Es stimmt, ich hatte es ja schon geschrieben: Ich bin nicht nur Geologe, ich bin auch die toxische Männlichkeit in Person. Bis morgen. Da lasse ich mein Geschlecht ändern. Nein, nur Spaß. Aber, es ist offensichtlich, dass die liberale Idee von der Gleichberechtigung der Geschlechter so gut wie verschwunden ist. Heute spielt es wieder eine Rolle, ob Sie Mann (schlecht) oder Frau (gut) sind. Das ist Teil der modernen, der zeitgenössischen Identitätspolitik

Gleichberechtigung, Baby

Ich bin da anderer Meinung. Ich denke nicht, dass der Mensch automatisch schlau, ein besserer Mensch, qualifiziert oder weiß wie die Menschheit zu retten ist, bloß weil er Doppel-X-Chromosomen hat. Auch nicht ohne. Tatsächlich sind Erlöser-Psychosen bei Männern häufiger anzutreffen. Es gibt auch hysterische Männer. Deswegen sind Frauen nicht sankrosankt. Deswegen darf ich Menschen ungeachtet ihres Geschlechtseintrags im Standesregister kritisieren. Gleichberechtigung, Baby!

Keine Angst

Aber keine Angst. Natürlich gibt es auch auf der männlichen Seite genug zu lachen. Sehr spannend ist etwa die Diskussion um das Verbrennerverbot. Es gibt massenweise selbsternannte Klimaexperten, die mit der Idee des Technologieverbots öffentlich hausieren gehen. Klar, es ist verlockend. Einfach zu transportieren: Verbrenner - verbieten - Problem gelöst. Aber .... Nichts aber. Der "Experte" sagt wie es ist. Punkt. Wohin das führt zeigt die deutsche Energiepolitik eindrucksvoll: Die Abschaltung der Atomkraftwerke hat uns einen teuren und dreckigen Strommix beschert. Andere Länder entwickeln (sich) weiter - wir schalten ab. Einfach. Klar. Nutzlos. Das hat sich von einer "Diskussion" längst zum Dogma entwickelt.

Ist das tatsächlich so? Hat das jemand beschlossen? Oder kommt es einfach davon, dass man zu lange argumentlos vor sich hin betet? Jedenfalls Realität der öffentlichen Diskussion um globalen Atmosphären-Schutz im Deutschland des 21. Jahrhunderts

Das Beispiel zeigt deutlich, wie kurz gedacht wird. Was passiert, wenn Ideen vom Küchentisch einfach mal auf globale Probleme projiziert werden. Wenn die Beruhigung des eigenen Gewissens Vorrang vor Vernunft und Problemlösung hat. 

Ich löse auf

Weltweit sind aktuell schätzungsweise zwei Milliarden Verbrennungsmotoren im Einsatz. Für Ökoaktivisten ausgeschrieben: 2.000.000.000. Wenn Sie jetzt schnell, und damit meine ich echt, also wissenschaftlich, schnell, realistisch, nicht das Klimakleber-Schnell, die CO2 Ausstoß von zwei Milliarden Verbrennungsmaschinen reduzieren wollen – wie machen Sie das? Steuern erhöhen? Technik verbieten? Zwangsweise ersetzen durch E-Autos? Wer soll das durchsetzen? Kal-El?  Wo sollen die Batterien herkommen? Wer soll das bezahlen? Die Besucher des Wiener Opernballs? Lächerlich.

Was sie machen können: Sie fangen an, von fossilem Kraftstoff auf synthetischen umzustellen. Nicht alles, nicht sofort. So wie es geht. Ja, das ist keine perfekte Lösung. Es ist EIN Ansatz von VIELEN. Der in Deutschland lange verboten war. Kein Wunder, siehe Screenshot. Das ist schade. 

Das ist Zirkus.

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