Papier ist geduldig.

Der Beitragszahler nicht. Am 23. Juni 2026 hat die Regierung die Vorschläge für eine angeblich "grundlegende" Reform des deutschen Rentensystems entgegengenommen.


Fazit aus dem Papier der "Alterssicherungskommission": Das System soll teurer werden. Komplizierter und staatslastiger. Nicht besser für den Bürger. 

Das ist erstaunlich. Wenig. Ungenügend. Unglaublich schlecht. Keine Reform, keine Lösung, einfach nur ein paar Flicken auf einem maroden System. Dachte ich. Merz und Bas finden es toll. Sehen die eigentlich noch, wo sie regieren? Sehen die Bürger eigentlich nicht, wen sie da in Regierungsverantwortung gewählt haben? Wundert sich irgendwer über den Aufstieg der Populisten in Deutschland? Der Wähler ahnt, dass er von der Regierung Merz über den Tisch gezogen wird. 

Kein Wunder. Die schwarz-rote Regierungskoalition hat gegen Rechts- und Linkspopulisten, gegen Autoritäre keine Mehrheit mehr. AfD und Linke kommen auf 38 Prozent. Da kann man als freier Demokrat schon mal ungeduldig werden.

Das Problem

Worum geht es eigentlich: Das deutsche gesetzliche Rentensystem wurde am 22. Juni 1889 eingeführt — unter Reichskanzler Otto von Bismarck. Damals verabschiedete der Reichstag das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversicherung. Das gilt als Start der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland. 1957 führte die Regierung Adenauer die dynamische, lohnbezogene Rente ein und machte das heutige Umlagesystem prägend: Die Beitragszahler von heute finanzieren die Rentner von heute. jedenfalls zu einem bestimmten Teil. Schon zu Bismarcks Zeiten war ein Teil der Auszahlungen nicht beitrags-, sondern steuerfinanziert.

Das "technische" Problem ist offensichtlich: Über die Jahre müssen immer weniger Beitragszahler für immer mehr und höhere Renten aufkommen. Der Beitragsanteil im Rententopf sinkt, der Steueranteil steigt. Explodiert ist der richtigere Ausdruck.


 

Entwicklung des Steuerzuschuss zu den jährlichen Rentenauszahlungen seit 1891. "Breiter" Ansatz Quelle: ChatGPT, siehe unten.  Der "enge" Ansatz mit 97,6 Mrd. EUR entsprechend 128,6 Prozent am Bundeshaushalt ist niedriger. Allerdings gibt es für diesen "Trick" in dieser Betrachtung keine Grundlage – die dem Bürger zugesagten Rentenleistungen erfordern aktuell den oben angegeben breiten Zuschuss.

Einfach gesagt: Jeder vierte Steuer-EUR fließt, zusätzlich zu den gezahlten Rentenbeiträgen, in die Erfüllung der gemachten Rentenversprechungen. Das ist zu viel. Und es wird schlimmer. Denn die gemachten Rentenzusagen werden immer größer und das Verhältnis zwischen Einzahlern und Empfängern wird immer ungünstiger. Ersteres ist dämlich, letzteres der vielzitierte demografische Wandel. 


Die nüchternen Zahlen sind brutal:

1891: ca. 87 Versicherte je Altersrentner
1957: ca. 3,7 Beitragszahler je Standardrentner
2026: ca. 1,9 Beitragszahler je Äquivalenzrentner
2032: ca. 1,7 Beitragszahler je Äquivalenzrentner

Der Unterschied ist nicht nur Demografie, sondern auch Systemausbau: 1891 war die Rente ein Zuschuss im hohen Alter; heute ist sie für Millionen die zentrale Lebensgrundlage. Genau deshalb kippt die Finanzierung: Aus vielen Schultern wurden wenige Schultern — und die Last wurde gleichzeitig schwerer.

Truth and Consequences

Man kann es auf eine einfache Formel bringen: Das deutsche Rentenumlagesystem ist tot. Es wäre also an der Zeit, sich politisch um Ersatz zu bemühen – und zwar um grundsätzlichen Ersatz. Nicht der nächste Flickenteppich, nicht der nächste faule Kompromiss, nicht die nächste Belastungsstufe für Bürger, Arbeitnehmer und Arbeitgeber um der Rettung der Koalition willen.

Der Kanzler hat sich entschieden. Nicht für das Wohl deutscher Bürger.

Along comes Merz. Also, die von der Regierung Merz eingesetzte Rentenkommission. Bitte: ich behaupte nicht, Ihnen in den nächsten Zeilen die Lösung des Problems präsentieren zu können. Aber es gibt natürlich einige Überlegungen, die so zwangsläufig sind, dass sie selbstverständlich im vorliegenden Papier aufgenommen wurden, werden mussten. Scheinbar. Denn natürlich wäre Wahrheit, Konsequenz und grundhafte Erneuerung das Gebot der Stunde. Stattdessen nimmt man einige Punkte auf und benutzt sie als Feigenblatt. Oder verkehrt sie in das Gegenteil des notwendigen. Das vorgelegte Flickwerk dient einem Ziel, sagen zu können:

"Experten mit vielen akademischen Titeln haben alle wichtigen Reformpunkte adressiert. Legt euch wieder schlafen."

Belastung

Ein Rentensystem soll eine solidarisches Unterstützungskonstrukt der bürgerlichen Gesellschaft sein. Deshalb darf es nicht deren Bestrafung sein. 

Was macht die Regierung: Sie bejubelt einen Vorschlag, mit dem die Schwächsten bestraft werden: Minijobber mit Verdiensten bis 603 EUR pro Monat oder 7.236 EUR im Jahr. Bislang ist das für den Jobber, untertänigsten Dank, weitgehend steuer- und abgabenfrei. In Zukunft nicht mehr. Heißt: Von den paar Kröten müssen in Zukunft auch Rentenbeiträge und Sozialabgaben bezahlt werden, je nach Ausgestaltung deutlich über 100 EUR. Zwingend. 

Viele Selbstständige konnten bis jetzt wählen, ob sie in das Rentensystem investieren oder den Gegenwert ihrer Arbeit besser woanders anlegen. Letzteres ist natürlich deutlich sinnvoller. In Zukunft müssen sie in den Topf der Angestellten miteinzahlen. Nein, das führt nicht zu einem verbesserten, einem solidarischeren System – jeder, der einzahlt hat ja auch Anspruch auf Auszahlung. An der Pleite des Systems ändert sich also nichts. Man erkauft sich nur Zeit. Beamte bleiben übrigens weiterhin von der Zwangsbeglückung einer staatlichen Rente verschont. Und bekommen ihre üppigen Pensionsansprüche direkt aus dem Steuertopf ausgezahlt. Auch hierzu gibt es KI-kompatible Formulierungen, um zu vermeiden vorgeworfen zu bekommen, man hätte das Problem nicht adressiert. Gut, macht nichts, denn der Beamte rettet das System natürlich auch nicht. Auch da gilt: wer einzahlt hat auch Anspruch. Deswegen ist also nicht mehr Geld im System.

Und, natürlich, der Beitragszahler wird zur Kasse gebeten. Von derzeit 18,6 steigt der Rentenbeitrag laut aktuellem Rentenbericht ohnehin auf 19,8 % im Jahr 2028, auf 20,0 % im Jahr 2029 und bis 21,2 % im Jahr 2039. Jetzt kommt aber eine weitere Abgabe hinzu. Zusätzlich zahlt der Beitragszahler nach den Vorschlägen ab 2028 nochmal 2 Prozent dazu. Der Rentenbeitrag steigt also auf 21,8% 2028, 22,0% im Jahr 2029 und 23,2 % 2039. Was das soll, dazu unten mehr.

Klar, die Zahlen bleiben die gleichen. Aber das Bild, das Ihnen Ihre gewählten Volksvertreter präsentieren werden, wird ein anderes sein. Die werden sagen: 

"Aber die Hälfte bezahlt doch der Arbeitgeber." 

Ja. Aber verdienen müssen Sie sie trotzdem. Denn wo sollte der entsprechende Mehrwert denn herkommen? Vom Himmel fallen? Weiter:

 "Die zukünftigen Steigerungen haben ja mit dem Rentenpaket nichts zu tun"

 Naja. Die vorgelegte Rentenreform verfehlt halt ihr Ziel, nämlich die galoppierende Unterdeckung des Systems aufzuhalten. Zumindest, war ich der Meinung, dass das das Ziel sein sollt. Nicht Merz und Klingbeil bezahlen die höheren Beiträge. Nein, Sie. Und ich natürlich als zukünftiger zwangsverrenteter Selbständiger.

"Die aktuellen 2 Prozent sind ja keine Beitragserhöhung, sondern ein neuer Beitrag zur Kapitalmarkt-Rente."

Das ist glatt gelogen. Erstens ist das halt trotzdem eine Erhöhung der Beiträge und zweitens ist es eine Mogelpackung.

Kapital und Katastrophe

Nehmen wir den Punkt, der freiheitlich denkenden Menschen einer der wichtigsten sein muss: Die Geldquelle. Die Gesetze des Marktes und des Kapitals. 

Klar, der Neoliberale mal wieder. Ist nicht der Mensch das wichtigste, bei all diesen Fragestellungen? Darum geht es ja. Natürlich existiert das Problem, siehe oben, überhaupt nur, wenn man nicht verleugnet, dass es den freien Austausch von Waren, Dienstleistungen und Gedanken, den viel zitierten "Markt" im menschlichen Zusammenleben braucht. Geben muss um die Grundbedürfnisse menschlichen Lebens erfüllen zu können. Nicht nur nach materiellen Grundbedürfnissen. Insbesondere eben auch das individuelle Streben nach Glück, was immer auch das für den Einzelnen bedeutet. 

Leugnet man das, gibts halt Sozialismus. Das muß nicht grundsätzlich der falsche Weg sein. Ich bin aber davon überzeugt, dass er es ist – und: Die CDU/CSU ist das auch, zumindest war sie es.

Ich bin ja nun nicht Helmut Kohl. Aber damit hatte er recht.
Das haben einige seiner zeitgenössischen Parteikollegen vergessen.

Leugnet man, dass jeder Euro, den der Staat ausgibt, von irgendwem verdient, also wertschöpfend erarbeitet worden sein muss, dann ist die Lösung einfach. Man macht einfach immer mehr Versprechungen und erhöht Steuern und Abgaben. 

Soweit geht der, ansonsten reichlich sozialistische, Vorschlag der Rentenkommission nicht. Sie führt tatsächlich eine kapitalgedeckte Rentenkomponente ein — im Papier heißt sie gesetzliche Kapitalrente“. Das ist gut. Denn: Auf dem Kapitalmarkt ist mein Geld besser aufgehoben als beim Staat.

Beschiss

Die zwei Prozent Beitragerhöhung sollen also in den "Kapitalmarkt" fließen. Ist es nicht das, was wir Wirtschaftsliberalen immer gefordert haben? Die Antwort ist einfach: Nein. Es ist eine verbale Mogelpackung. 

Erstens sind zwei Prozent Erhöhung eben halt einfach nur eine Erhöhung und kein "Umbau des Systems", der notwendig wäre. Ein zusätzlicher Tropfen auf einen heißen Stein. Zweitens ist in allen Szenarien dringend ein Wirtschaftswachstum erforderlich. Sei es jetzt um die ewig steigenden Beiträge irgendwie zu finanzieren oder eben am Kapitalmarkt erfolgreich wirtschaften zu können. Aber von Wirtschaftswachstum steht da gar nichts im Papier. Und im Regierungsprogramm ja auch nicht. Und drittens ist es einfach nicht wahr, dass diese zwei Prozent zu einer "gesetzliche Kapitalrente" werden. In Wahrheit ist es nichts weiter als der schlaffe Cousin der ohnehin schon erfolglosen "Riester-Rente" – jetzt halt staatlich verpflichtend und mit ETF. Die Kommission sagt ausdrücklich: Die individuellen Kapitalkonten seien nicht mit Bankkonten oder Wertpapierdepots zu verwechseln; sie sollen nicht vererbbar sein. Es handelt sich weiterhin um Sozialversicherung, bei der Risiken im Kollektiv ausgeglichen werden. Öh.

Die Vernunft, die Notwendigkeit, die Konsequenz konnte sich nicht durchsetzen, bei dieser "Rentenreform". Es ist ein Erfolg derjenigen, die immer noch glauben, Geld fiele einfach vom Himmel. Man könne Wert schaffen, indem man Banknoten druckt. Wirtschaft sei ein Nullsummenspiel. Also daran, dass es einen Kuchen gäbe, und die politische Arbeit darin bestünde, diesen möglichst gerecht zu verteilen. Oder auch ungerecht, je nach Radikalität oder politischer Ausrichtung. "Tax the Rich, Vermögenssteuer, Milliardäre abschaffen, BMW verstaatlichen" und was es da sonst noch an schlauen Ideen gibt. Für die mag die vorgelegte Reform ein ausreichender Kompromiss sein. Auf dem Papier mag sie gut aussehen. In der Realität, für den Beitragszahler ist sie einfach ungenügend.

Nun, bis zum parlamentarischen Beschluss ist es noch ein weiter Weg, für die Reform, die keine ist. Sie wird, wie die übrigen Versprechen des Kabinetts, wie etwa die "Abschaffung des Heizungsgesetzes" oder die "Stärkung der deutschen Wirtschaft" eine komplette Luftnummer bleiben. 
Wirklich? Sind "wir" stolz darauf im Elfmeterschießen gegen Paraguay aus der WM geflogen zu sein? Ist das die richtige Einschätzung?

So wie die Bewertung des Kanzlers der Leistung der deutschen Nationalelf gestern gegen Paraguay. Unrealistisch, ungenügend, nicht zielführend.

Quellen / Links

Um Himmels willen
Alter!
ZDF - auch ungenügend finanziert
https://www.tagesschau.de/inland/rentenreform-merz-bas-100.html
Mathias Zeuner - Respekt
Mathias Zeuner - Sozialismus
Rentenbericht der Bundesregierung
Mathias Zeuner - Bildungsproblem: Geld.
Mathias Zeuner - Können wir uns das leisten
Mathias Zeuner - Altersvorsorge
Entwicklung des Steuerzuschuss zur Rentenzahlung,Quellen und Rechenwege
1891
Der Reichszuschuss betrug zu Beginn der gesetzlichen Rentenversicherung 50 Mark pro Rente und Jahr.
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Broschüre „130 Jahre gesetzliche Rentenversicherung“, dort: „Reichszuschuss … 50 Mark im Jahr“.
Die Zahl von ca. 6,3 Mio. Mark ergibt sich rechnerisch aus rund 126.400 Altersrenten × 50 Mark Reichszuschuss. Die Zahl der Altersrenten 1891 wird in der historischen Darstellung der Deutschen Rentenversicherung genannt.
Quelle: Deutsche Rentenversicherung, Historie der Deutschen Rentenversicherung.
Die Kaufkraftumrechnung erfolgt mit dem Bundesbank-Faktor für 1891: 1 Mark ≈ 8,1 Euro heutige Kaufkraft.
Rechnung: 6,32 Mio. Mark × 8,1 = ca. 51,2 Mio. €.
Quelle: Deutsche Bundesbank, „Kaufkraftäquivalente historischer Beträge in deutschen Währungen“.
Der Anteil am Reichshaushalt ist für 1891 methodisch am unschärfsten. Ich habe mit einem Reichshaushalt von grob rund 1,0 bis 1,1 Mrd. Mark gerechnet.
Rechnung: 6,3 Mio. Mark / ca. 1.000 Mio. Mark = ca. 0,6 %.
Quelle zur historischen Haushaltsgrößenordnung: „Der deutsche Reichshaushalt“.
1957
Der allgemeine Bundeszuschuss zur Arbeiter- und Angestelltenrentenversicherung betrug 3.410 Mio. DM. Davon entfielen 2.728 Mio. DM auf die Arbeiterrentenversicherung und 682 Mio. DM auf die Angestelltenversicherung.
Quelle: Deutscher Bundestag, Drucksache IV/640, „Versicherungstechnische Bilanzen der Rentenversicherungen für 1959“.
Die Kaufkraftumrechnung erfolgt mit dem Bundesbank-Faktor für 1957: 1 DM ≈ 2,93 Euro heutige Kaufkraft.
Rechnung: 3,410 Mrd. DM × 2,93 = ca. 9,99 Mrd. €.
Quelle: Deutsche Bundesbank, „Kaufkraftäquivalente historischer Beträge in deutschen Währungen“.
Der Bundeshaushalt 1957 wurde auf 37.393.768.600 DM festgestellt.
Rechnung: 3,410 Mrd. DM / 37,394 Mrd. DM = ca. 9,1 %.
Quelle: Bundesgesetzblatt Teil II, Haushaltsgesetz 1957.
2026
Für 2026 verwende ich in der Tabelle den engen Bundeszuschuss der allgemeinen Rentenversicherung: 97,6 Mrd. €.
Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund, „Frühjahrsfinanzschätzung 2026 für die allgemeine Rentenversicherung“.
Der Bundeshaushalt 2026 hat geplante Gesamtausgaben von 524,54 Mrd. €.
Quelle: Deutscher Bundestag, „Etat 2026 des Bundes mit Ausgaben von 524,54 Milliarden Euro beschlossen“.
Zusätzlich weist bundeshaushalt.de für 2026 ebenfalls 524,54 Mrd. € Gesamtausgaben aus und nennt für die breite Haushaltsposition „Leistungen an die Rentenversicherung“ 127,4 Mrd. €.
Quelle: Bundeshaushalt digital.
Rechnung für die Tabelle mit engem Zuschuss:
97,6 Mrd. € / 524,54 Mrd. € = ca. 18,6 %
Hinweis zur breiten Haushaltsposition 2026
Wenn man statt des engen Bundeszuschusses die breite Haushaltsposition „Leistungen an die Rentenversicherung“ nimmt, liegt der Wert 2026 bei 127,4 Mrd. €.Dann lautet die Rechnung:127,4 Mrd. € / 524,54 Mrd. € = ca. 24,3 %
Quelle: Bundeshaushalt digital.
Anzahl Versicherte pro Rentner
1891
1891 ist nur eingeschränkt vergleichbar, weil das System gerade erst startete und die ersten Altersrenten über Übergangsregeln gezahlt wurden. Die DRV nennt für 1891 126.397 Altersrenten; versichert waren beim Start nach zeitgenössischer Einordnung rund 11 Mio. Menschen. Daraus ergibt sich:11.000.000 / 126.397 = ca. 87 Versicherte je Altersrentner.
1957
Für 1957 weist die DRV im vereinfachten Rentnerquotienten den Kehrwert 3,73 Standardbeitragszahler je Standardrentner aus. Das ist nicht die simple Kopfzahl „Arbeiter pro Rentner“, sondern die finanzielle Vergleichsgröße: Standardrentner zu Standardbeitragszahler.
2026
Der Rentenversicherungsbericht 2025 nennt für 2026: 31,712 Mio. Äquivalenzbeitragszahler, 16,938 Mio. Äquivalenzrentner, Rentnerquotient: 0,5341
Rechnung: 31,712 / 16,938 = ca. 1,87 Beitragszahler je Rentner.
2032
Für 2032 nennt derselbe Bericht: 31,269 Mio. Äquivalenzbeitragszahler, 18,154 Mio. Äquivalenzrentner, Rentnerquotient: 0,5806. Rechnung: 31,269 / 18,154 = ca. 1,72 Beitragszahler je Rentner.


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