Erbschaftssteuer ist Raub
Erbschafts- und Schenkungssteuer sind nichts weiter als staatlich sanktionierter Raub.
Steuern dienen im freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat dazu, einen angemessenen individuellen Beitrag zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben zu leisten. Der, der mehr leistet, leisten kann, gibt anteilig mehr an die Gesellschaft ab, als der der weniger leistet. In Ordnung. Steuern sollten aber nicht als Werkzeug der ideologischen Kriegsführung verwendet werden. Nicht dazu, Existenzen zu vernichten.
Neid
Die Struktur der Steuererhebung, des Ansammelns von gemeinsam verwaltetem Geld, sollte keinesfalls von Neid und Umverteilungsgedanken gelenkt werden. Sie darf es nicht. Wir haben es alle erlebt, wir erleben es tagtäglich, was passiert, wenn das so ist. Wenn Regierungen von der falschen Idee ausgehen, dass Gesellschaft nicht die Summe von probabilistischem Individualverhalten ist. Sondern sie sich als Entität deterministisch verhält. Oder, dazu gezwungen werden darf, ja gezwungen werden muß, das zu tun.
Der äußere Ausdruck des Betrachtens einer Gesellschaft ist nicht nur die Höhe der Steuern, der Staatsquote. Des Umgangs mit Geld, der Inflation, der Schulden. Auch. Es ist aber auch die Frage WIE Steuern erhoben werden.
Längst versteuert
Erben ist keine Leistung? Mein Besitz ist längst versteuert worden. Aus welchem Grund sollte der Zustand meines Herz- Kreislaufsystems einen Vorwand liefern, erneut eine staatlichen Griff in die Tasche zu rechtfertigen? Oder eben in deren Taschen, denen ich Vermögen vermache oder schenke? Was zum Teufel geht das den Staat an?
Klar, Erbschaftssteuer ist eine sozialistische Steuer. Sie geht davon aus, dass es prinzipiell ungerecht sei, individuell mehr zu besitzen als andere. Und es staatliche Aufgabe sei, diese Ungleichheit zu beseitigen. Unnötig zu sagen, dass ich diese Denkweise ablehne. Dass das Konzept des Eigentums, der individuellen Wohlstandsvermehrung ein zutiefst freiheitliches Konzept ist. Das sich mit der unmenschlichen Gleichmacherei sozialistischer Denkweisen nicht vereinbaren läßt. Auch nicht mit konservativen und autoritären Konzepten. Sowohl linke als auch rechte Autoritäre gehen ja davon aus, dass es herrschende, also schlaue Menschen gibt. Und das doofe Volk. Das Volk muß zu seinem Glück gezwungen werden. Und die Regierung, egal ob demokratisch und per Vergewaltigung an die Macht gekommen, hat das Recht, ja die Pflicht, für das Volk, für das Individuum zu denken. Auch wenn die eigene Regierungsschläue nur eine Halluzination ist.
SPD - Warum?
Siehe SPD. Die erklärt nun dem Mittelstand, der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland erneut den Krieg. Was macht das Konzept der SPD so zerstörerisch für den deutschen Wohlstand? Auf den ersten Blick sieht es ja so aus, als würde die SPD mit ihren Vorschlägen dem Mittelständer entgegenkommen, anstatt ihn vernichten zu wollen:
- Lebensfreibetrag pro Erbe: etwa 1 Million € steuerfrei (z. B. 900 000 € von Verwandten + 100 000 € von Dritten).
- Freibetrag für Unternehmensvermögen: 5 Millionen € steuerfrei bei Betriebsübergang.
- Selbstgenutzte Immobilie: bleibt im Regelfall steuerfrei.
- Betriebliche Vermögen über 5 Mio, auch investierte müssen voll versteuert werden
Das hört sich im Vergleich zur aktuellen Situation nicht unbedingt wie eine Verschlechterung an, insbesondere für private Erben und Erblasser. In Wahrheit ist es eine Atombombe. Denn: Es ist aber auch eine weitere Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts 21/12 vom 17. Dezember 2014. In dem das BVerfG, meines Erachtens völlig zu Recht, die Politik auffordert, auf die bestehende Ungerechtigkeit zu reagieren, dass private Vermögensübergänge brutal versteuert werden - geschäftliche aber nicht. Das ist ungerecht - aber die Reaktion muß natürlich sein, die ungerechte Steuer für alle abzuschaffen. Nicht die der SPD, nämlich praktisch alle Unternehmensnachfolgen in Deutschland zur Beute von Hedgefonds zu machen. Den privaten Betriebsübergang erbschaftssteuertechnisch unmöglich zu machen.
Was soll das?
Das ist krank. Das ist bescheuert. Das ist das Gegenteil von dem, was wir in Deutschland brauchen. Nämlich Erleichterung statt Mühlsteine für den Mittelstand. Für die mittelständische Wirtschaft genauso, wie für familiengeführte mittelständische Unternehmen. Nämlich Wirtschaftswachstum anstatt Schuldenberge. Was ist das Ziel? Das die schwarz-rote Regierung auch mit noch soviel Geld keine Probleme löst ist doch nun hinlänglich bewiesen? Geht es also wirklich nur noch um die Einebnung der Wirtschaft, die Abschaffung des individuellen Strebens nach Erfolg?
Die Konsequenz des Urteils von 2014 muß die Abschaffung der Erbschaftssteuer sein. Nicht deren Nutzung als ideologische Kriegswaffe.
Erbschaftssteuer: Es trifft auch Sie! Angriff auf den Mittelstand
Quellen / Links
BPB - Ökonomische Lage der DDR 1989
Hayek - "The use of knowledge in Society". Es gibt keinen gesellschaftlichen Determinismus.
Zeuner - Der deutsche liebt es Steuern zu zahlen. Ich weiß nicht warum.
Zeuner / Kohl - Staatsquote über 50 Prozent ist Sozialismus.
Zeuner - Extreme Inflation = Deppen an der Regierung.
https://mathiaszeuner.blogspot.com/2026/01/inflation-im-iran.html
https://mathiaszeuner.blogspot.com/2026/01/inflation-im-iran.html
Zeuner - SPD erklärt der deutschen Wirtschaft den Krieg.
Welt / SPD - SPD erklärt der deutschen Wirtschaft den Krieg. Schon wieder.
https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article6967429e9f36d5bf769fafa0/lies-spd-plaene-fuer-erbschaftsteuer-sind-gute-grundlage.html
https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article6967429e9f36d5bf769fafa0/lies-spd-plaene-fuer-erbschaftsteuer-sind-gute-grundlage.html
BVerfG Urteil 17.12.2014 – 1 BvL 21/12 (DE Volltext) - Nicht höhere Erbschaftssteuer sondern deren Abschaffung ist eine Konsequenz, die man aus dem Urteil ziehen kann. Sollte.
Zeuner - Geld wie Heu, aber keine Lösungen in Sicht.
Fatscher - Facepalm.
Rieck - Erbschaftssteuer: Es trifft auch Sie! Angriff auf den Mittelstand
https://youtu.be/AOutMRHp600?si=nFAV9LfT5awJTjOQ
https://youtu.be/AOutMRHp600?si=nFAV9LfT5awJTjOQ

Erbschaftssteuern sind Landessteuern. Diese werden von den Finanzämtern nach einer Tabelle vom Bürger eingefordert. Oberhalb des Freibetrages in der Spitze bei z. B. Ehepartnern, Kindern, Enkel und Urenkel mit 30% ab 26 Mio. €. Während es für den Normalsterblichen kein Entkommen gibt zahlen diejenigen die jährlich mehr als 10 Mio vererben von ihren 14 Milliarden lächerliche 300 Mio statt knapp 2 bis 3 Milliarden nach Tabelle (ca. 2,2%). Dies ist, richtig angewandt, eine faire Steuer, da sie nicht selbst erarbeitetes sondern vererbtes Vermögen besteuert.
AntwortenLöschenDer Grund weshalb Hochvermögende sich hier noch mehr, durch eine Abschaffung, entziehen sollen erschließt sich mir wirklich nicht. Unternehmen werden normalerweise zu Lebzeiten an die nächste Generation weitergegeben, hier gibt es Möglichkeiten dieses ohne zusätzlichen Versteuerung zu tun. Die Erbschaftsteuer trifft bei Hochvermögenden meist den Privatbesitz - analog Häuschen, Barvermögen und Aktien des kleinen Mannes.
Das Freibeträge an die Inflation angepasst gehören gehe ich mit. Auch das man vielleicht über die KfW zinsgünstige 20-Jahres-Kredite für alle Steuerschuldner zur Finanzierung der Erbschaftssteuerschuld vergeben kann, mit Absicherung durch die ererbten Vermögenswerte.
Ansonsten muss genau das andere passieren. Es braucht eine zentrale Erhebungsstelle die diese Steuerschuld eintreibt und an die Länder verteilt. In einer liberalen Wirtschaftsordnung darf es keine Günstlingspolitik für Hochvermögende geben. Dies verzerrt letztlich den Wettbewerb zu allen anderen Bürgergenerationen die sich Vermögen schaffen wollen zugunsten der Wohlhabenden. Insofern hat diese Steuer einen der höchsten Fairnessindexe aller Steuern - wenn sie für alle gleichermaßen gilt.
Die Frage WIE die Erbschaftssteuer eingesammelt wird ist für micht die zentrale Frage. OB sie erhoben werden sollte schon., Dabei ist der Bluck auf die Erben
AntwortenLöschender Falsche. Der Erblasser entscheidet, was mit seinem Geld passiert. Nucht die Neider der Erben.
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